Lehrgangsorte

Bundessport- und Freizeitzentrum Kitzsteinhorn

Ein Lehrgang lebt neben den Inhalten und den handelnden Personen auch sehr von den Rahmenbedingungen, die sich durch das Zusammenspiel von Quartier und Skigebiet ergeben. Hier stellen wir ein Quartier vor, mit dem wir seit einigen Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Das erste Mal sorgen sie noch für einen Schreckmoment, mittlerweile sind sie bei entsprechender Schneelage zum gewohnten Weckruf für den Tagesauftakt geworden und ersparen nebenbei den Wecker. Die morgendlichen Explosionen rund um das Bundessportheim zeigen schon eine Besonderheit dieses Quartiers hoch oben am Kitzsteinhorn. Sobald alle Hänge gesichert sind, entfernt der Hausmeister am Ausgang das Schild

„Vorsicht – Lawinensprengung – Ausgang verboten – Lebensgefahr“

und wir können schon vor Lehrgangsbeginn exklusiv die ersten Spuren in den Schnee zaubern. Nicht selten begegnen wir dabei den hauseigenen Skilehrern, die sich bereits in der Dunkelheit einen Riesentorlauf gesteckt haben, um vor dem Frühstück schon ein paar Rennkilometer zu absolvieren.

„Ganz nah am Schnee“

Der Wegfall sämtlicher Transfers zum und weg vom Skigebiet ermöglicht uns ein so großes Zeitfenster für den Skilauf und das Tagesprogramm, dass wir auf alle möglichen Dinge sehr flexibel und sinnvoll reagieren können. Je nach Schneelage, Wettersituation, Pistenzustand und Skifahrerdichte lassen sich Module anpassen und die Mittagspause wird zum berechenbaren Ruheraum bei leckerem Buffet ohne Wartezeit.

„Mit einem breiten Grinsen in den Hang hinein und mit einem noch breiteren wieder hinaus“

Das ist eines der Lehrgangsziele, für die das schneesichere Skigebiet eine ausreichende Zahl bestens geeigneter Pisten bereithält. Eine Mischung aus moderner Beförderungstechnik bis zum guten, alten und bewährten Schlepplift sorgt für geringe Anstehzeiten.

„Von wegen Bunker“

Auf den ersten Blick könnte man hinter diesem großen „BSFZ Klotz“ eine Vielzahl von Zimmern und eine unpersönliche Atmosphäre vermuten. Aber weit gefehlt – das BSFZ ist aktuell gerade mal für 82 Personen in komfortablen Einzel- bis Vierbettzimmern konzipiert und viele Räumlichkeiten sind großzügig speziell für Lehrgänge und Freizeitangebote ausgelegt.

„Hier informiert nicht nur der Chef“

Nachdem alle Ankömmlinge im kinoähnlichen Seminarraum vom Chef des Hauses, dem ehemaligen Rennläufer Stefan Höller oder von einem der hauseigenen Skilehrer gebrieft wurden, wird anschließend der Raum von uns für die täglichen Theorieeinheiten in Beschlag genommen.

„Das lässt einem das Herz höher schlagen“

Das erste Mal spürt man die Höhe bei der Ankunft. Und wer möchte, kann spätestens im modernen Fitnessraum oder in der Sporthalle an den legendären Sportabenden in Richtung maximale Herzfrequenz gehen.

„Nicht nur auf der Piste oder im Seminarraum schwitzen“

Nach Meinung der Teilnehmer soll auch die Sauna mit Blick auf die Bergwelt super sein – wir selbst konnten die Gelegenheit bislang erst sehr selten wahrnehmen...

„Danke Andrea – Gruß an die Küche

Während das BSFZ Urgestein Andrea vor Jahren noch eines von zwei ausgewählten Gerichten auftragen musste, sorgt Sie jetzt für Nachschub an den reichhaltigen Buffets, an denen wir uns drei Mal am Tag bedienen.

„Selbst die Ausrüstung fühlt sich pudelwohl“

Im Schuhraum, Trockenraum und Skidepot ist jede Menge Platz und in der Skiwerkstatt die Gelegenheit zur Skipflege oder kleinere Reparaturen.

„Marcel Hirscher und Prof. Hans Zehetmayer lassen grüßen“

Der Austausch mit den bestens ausgebildeten BSFZ Skilehrern, die i.d.R. auch über jede Menge Rennerfahrung verfügen, macht sehr viel Spaß. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch festgestellt, dass die „BSFZ Methodik“ auf den Grundlagen des „natürlichen Skilaufs“ von Hans Zehetmayer beruht.

„Es ist tatsächlich nicht übertrieben, wenn ...“

auf der Homepage des BSFZ (www.kitzsteinhorn.bszf.at) behauptet wird:

Über den Dingen und als Erster auf der Piste

Eine Stunde länger Skifahren: Gästen des BSFZ Kitzsteinhorn gehören die Pisten des ältesten Gletscherskigebiets Österreichs lange vor allen anderen. Sie ziehen ihre ersten Spuren bereits in den Schnee, wenn sich im Tal die Menschen drängen und lange Wartezeiten in Kauf nehmen, um hinaufzugelangen. Das BSFZ Kitzsteinhorn auf 2.500 Meter Seehöhe befindet sich mitten im „Mythos Kitz“ und ist von Pisten und Liften umgeben. Mit den höchsten Gipfeln Österreichs zeigt sich das Abenteuer Berg hier von seiner spektakulärsten Seite. Ski- und Snowboardfreaks sind in ihrem Element, schnallen direkt vor der Haustüre an und tummeln sich auf ihrer liebsten Spielwiese, einer meterdicken Naturschneedecke.

Das hochalpine Abenteuer beginnt bereits bei der Anreise mit den Gondelbahnen Gletscherjet 1 und 2. Das großartige Panorama und ein grandioser Tiefblick über den Zeller See sind allgegenwärtig: beim Mittagessen, auf der Sonnenterrasse und sogar vom Bett und der Sauna aus. Skifahrerherz, was willst du mehr?

Karlo Keller / Wolfgang Schneider